Forschungsergebnisse zu Amoktaten in Deutschland und kostenloses Beratungsangebot

Wie Amokläufe zu verhindern sind

26. Juli 2016 | Von | Kategorie: AKTUELLES, INNERE SICHERHEIT

„In der Woche nach ‚Würzburg‘, ‚München‘ und ‚Ansbach‘ muss auch eine Diskussion wieder aufgenommen werden, wie Amokläufe zu verhindern sind.“ regt auch Frank Tempel an, MdB und Leiter des Arbeitskreises Demokratie, Recht und Gesellschaftsentwicklung der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag. Und fragt weiter [1]:

  • Wie kann es sein, dass es für einen Jugendlichen völlig unproblematisch ist, an eine Waffe und Munition heranzukommen?
  • Was kann die Gesellschaft tun, dass der Hilfsbedarf insbesondere bei Jugendlichen erkannt und behandelt wird, bevor diese Schäden anrichten oder gegen andere Gewalt anwenden?
  • Wie können sich Schulen und Einrichtungen besser schützen und so Opferzahlen minimieren, wenn ein Amoklauf doch passiert?“

Wenn Sie sich Sorgen machen über einen (Mit-)Schüler, einen Freund Ihres Kindes, Kollegen, Bekannten: Kostenlose Beratung durch das Beratungsnetzwerk Amokprävention

Professor Dr. Britta Bannenberg, Lehrstuhlinhaberin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Universität Gießen, befasst sich seit Jahren mit diesen Fragen. Auf der Seite ihres Lehrstuhls findet sich das Angebot des Beratungsnetzwerk Amokprävention, das wir hier wiedergeben:

Angebot des Beratungsnetzwerks Amokprävention

Hochaktuell: Analyse von Amoktaten in Deutschland seit den frühen 90iger Jahren

Erst vor wenigen Wochen wurden am gleichen Lehrstuhl die Ergebnisse dreijähriger Analysen [3] von nahezu allen Amoktaten junger Täter seit den frühen 90iger Jahren in Deutschland vorgestellt. ALs AUszug darauf finden Sie hier die

spezifischen Merkmale junger Amoktätern

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Quellen

[1]   Wie Amokläufe zu verhindern sind‘. 25.07.2016, Frank Tempel, Linksfraktion im Deutschen Bundestag
http://linksfraktion.de/kolumne/wie-amoklaeufe-zu-verhindern-sind/

[2]   Beratungsnetzwerk Amokprävention, Link vom 26.07.2016, Universität Gießen
 http://www.uni-giessen.de/fbz/fb01/professuren/bannenberg/news/beratungsnetzwerk-amokpraevention

[3]   Kriminologische Analyse von Amoktaten (jugendliche und erwachsene Täter von Mehrfachtötungen, Amokdrohungen) – Forschungsergebnisse, 23.06.2016, Lehrstuhl Professor Bannenberg an der Universität Gießen
http://www.uni-giessen.de/fbz/fb01/professuren/bannenberg/mediathek/dateien/text-tagung-target.pdf

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