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Koste es, was es wolle – Merkel/Schäuble machen niemals Fehler!

17. Juli 2015 | Von | Kategorie: EUROPA UND EURO, POLITISCHES PERSONAL

Was heute im Bundestag beschlossen werden wird, ist kein „3. Hilfspaket für Griechenland“, sondern die Vergeudung von weiteren +80 Milliarden Euro, die nur dazu verwendet werden, bestehende Verbindlichkeiten bei den Gläubigern Griechenlands zu begleichen. In Griechenland selbst wird davon nichts ankommen. Zur Strafe läßt man sich allerdings Vermögenswerte des griechischen Staates übereignen in einem angeblich zu erzielenden Gegenwert von 50 Milliarden Euro, eine Summe, die von vielen Seiten als viel zu hoch erachtet wird.

Unter Ökonomen herrscht Einigkeit darüber, dass die 80 oder mehr Milliarden, über die der Bundestag heute beschließen wird, niemals zurückgezahlt werden. Freuen können sich also allenfalls die Gläubiger, deren Tilgungsraten und Zinsforderungen noch – für maximal einige wenige Jahre – planmäßig bedient werden. Für den ganz sicher kommenden Ausfall hat der Steuerzahler aufzukommen – der deutsche allein ist mit rund 20 Milliarden dabei, allein aus diesem Paket.

Ehrlicher wäre es, wenn Merkel und Schäuble den Mut hätten öffentlich einzugestehen, dass sie in der Vergangenheit krasse Fehler begangen haben – und das ist noch eine freundliche Bezeichnung. Man könnte es nämlich auch vorsätzliche Untreue nennen, gepaart mit absichtlicher Fehlinformation, dass deutsche, französische und griechische Banken herausgepaukt wurden, indem der Steuerzahler deren Forderungen an Griechenland übernimmt. Genau das ist in der Vergangenheit geschehen. Und es ist erwiesen durch die Praxis und bestätigt von nahezu allen international renommierten Wirtschaftswissenschaftlern, dass eine Volkswirtschaft nicht zum Wachsen gebracht wird, indem man sie kaputt spart. Das waren die beiden Kardinalfehler der Frau Merkel und ihres Finanzministers. Statt dies endlich zuzugeben, werden weitere Unsummen aus dem anscheinend unerschöpflichen Füllhorn dem schlechten Geld hinterher geworfen. Nach mir die Sintflut, scheint die Devise zu sein. Und in der Tat dürfte das Duo Merkel/Schäuble nicht mehr in der Regierung sein, wenn die Folgen ihrer katastrophalen Politik – auch in Deutschland – spürbar werden.

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