Brexit und wie es danach weitergeht …

„Der Brexit ist ein Risiko, das vielleicht aktuell zu entspannt gesehen wird“, warnte Anfang Mai Martin Lück, Chefkapitalmarktstratege für Deutschland beim Fondshaus Blackrock, in einem Gespräch mit dem Handelsblatt [1]. Er hielt einen Börsenabsturz um 20 Prozent für möglich, für den Fall, dass sich die Briten für den Brexit, also den Austritt aus der EU, aussprechen sollten.

In dieser Woche waren nun erste, deutliche Anzeichen für einen Kursrückgang zu bemerken: Insgesamt 4 Prozent verlor der Dax seit Wochenanfang, davon allein 2,5 Prozent am gestigen Freitag.

Doch Prognosen von Börsenexperten oder Nervositäten auf den Kapitalmärkten helfen nicht weiter. Als Bürger dieses Landes möchte man wissen, was wohl geschehen wird, sollten sich die Briten am 23. Juni für den Brexit entscheiden und zwar auch dann, wenn man kein voluminöses Aktienpaket sein eigen nennt.

Korrespondenten des Guardian [2] haben sich schon vor einigen Tagen Gedanken gemacht und ein Szenario entworfen, was wohl geschehen wird in den Stunden, Tagen und Monaten danach. Und heute zieht die Neue Zürcher Zeitung nach mit der Analyse „Wie ein Brexit ablaufen würde“ [3]. Lesenswert für alle, die sich selbst informieren und nicht allein auf Politiker oder Medienschaffende aus Deutschland verlassen wollen.

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Quellen

[1]   Erholung oder Absturz?, 11.06.2016, Handelsblatt

[2]   Korrespondenten des Guardian skizzieren, wie es danach wohl weitergeht …

[3]   Wie ein Brexit ablaufen würde, 11.06.2016, Neue Zürcher Zeitung
http://www.nzz.ch/international/europa/neuland-fuer-die-eu-wie-ein-brexit-ablaufen-wuerde-ld.88209